| 18 Kelterungsarten für den Pinot noir |
| zurück | Pino noir technische Daten | weiter >>> | |
In der Herbstausgabe 2004
vom Zürcher
Weinbauverbandes Räbe
& Wii habe
ich
folgenden Artikel über die verschiedenen Kelterungsarten des
Pinot noirs gefunden. Hier finden Sie die den genauen Beschrieb von 18
verschiedenen Kelterungsarten der blauen Hauptrebsorte der
Schweiz. Sicher werden Sie feststellen, dass einige Kelterungsarten
sich nicht sehr unterscheiden und einige eher prädestiniert
sind für Weissweine.FederweisserFederweisser, Weissherbst, Blanc
de noir - einen
Weisswein aus Rotweintrauben? Ursprüngliche ein exklusives
Produkt aus gesönderten, edelfaulen Trauben am
Zürichsee, hat sich in der Deutschschweiz zum Blanc de noir
gewandelt. SchillerDer Name "Schiller" dürfte man vom altdeutsch Wort schihlen, das sowohl schielen als auch in mehreren Farben schillern bedeutet, abgeleitet
worden sein. Historisch aber auch önologisch ist der Schiller
ein
Zufallsprodukt. Als um 1635 der Blauburgunder am jungen Rhein
eingeführt wurde, pflanzten ihn die Winzer zu ihren
herkömmlichen
weissen Gewächsen und kelterten die beiden Trauben
zusammen. Gemäss
heutiger Definition wird der Schiller durch gemeinsame Kelterung blauer
und weisser Trauben von in gemischtem Satz angepflanzten
Reben
vinifiziert. Dabei muss der Rotweinanteil überwiegen. RoséEin Rosé steht, von
der Herstellung her
gesehen, dem Weisswein näher als dem Rotwein. Er ist deutlich
weniger mit Gerbstoffen angereichert als ein Rotwein, was sich aus der
Herstellungsmethode ergibt. Bei der verbreitetsten Art wird
der Most auf dem Weg durch die Traubenmühle vom
Schalenfarbstoff der Beeren angefärbt. Dieser schwach
rötliche Most wird genauso wie ein Weisswein
weiterverarbeitet. Die zwei häufigste Methode ist das
sogenannte "Bluten". Die frisch abgebeerten, gequetschten
Trauben werden nach kurzer Maischestandzeit von 12 bis 48 Stunden,
bevor der Most ein dunkleres Rot annehmen kann, abgezogen oder durch
Abtropfen lassen gewonnen. BeerliweinDie abgebeerten Trauben werden ohne Kämme verarbeitet. Früher war dies ein Qualitätsmerkmal; gilt das entfernen der Trappen vor der Maischegärung als Standart, weshalb dieser Begriff kaum mehr eine Rolle spielt. AusleseHergestellt
aus selektierten
Trauben
überdurchschnittlicher Qualität, deren Wein zur
Reifung während 9 bis 12 Monaten ausgebaut wurde.
BeerenausleseWein von überdurchschnittlicher Güte aus reifen bis überreifen Trauben. Minimaler natürlicher Zuckergehalt gemäss kantonaler Gesetzgebung. Anreicherung verboten.TrockenbeerenausleseWein hergestellt aus
natürlich am Stock
getrockneten, von Hand auserlesenen Traubenbeeren mit mindestens
150° Öchsle. SpätleseWein,
hergestellt
aus Trauben, die zum Zeitpunkt der Ernte über den
durchschnittlichen Öchslewert der gleichen Sorte im selben
Produk- tionsgebiet liegen und welche zehn Tage nach Beginn der
Hauptlese
geerntet werden.
Auslese Hergestellt
aus selektierten
Trauben
überdurchschnittlicher Qualität, deren Wein zur
Reifung während 9 bis 12 Monaten ausgebaut wurde.
Beerenauslese
Wein von
überdurchschnittlicher Güte aus reifen bis
überreifen Trauben. Minimaler natürlicher
Zuckergehalt gemäss kantonaler Gesetzgebung. Anreicherung
verboten.Non FiltréWein, der ohne
Filtration abgefüllt wird.
KryoextraktionWein aus Trauben, welche zur Erhöhung des Mostgewichtes in technisch gefrorenem Zustand abgepresst wurden. Eiswein Die Trauben werden bei
mindestens -8°C
geerntet, danach sofort gepresst und im Edelstahltank vergoren. Durch
abstoppen der Gärung behält der Eiswein seine
natürliche Restsüsse. Das Ergebnis ist ein herrlicher
Dessertwein. StrohweinDie Trauben werden -
Ursprünglich in
südlichen Ländern auf Stroh - auf ein hohes
Mostgewicht getrocknet und danach vollständig vergoren. Der
Ausbau erfolgt Vorzugsweise in neuen Eichenfässern. Das
Ergebnis ist ein kräftiger und wuchtiger Wein mit wunder
schönen Aromen und einem riesigen Potenzial. |
|
| © 2001 - 2011 by SCHNIBEFLI www.schweizerweinecke.ch www.schweizerweinecke.ch ist optimiert für Firefox 3 |