Oberwallis
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Das Oberwallis erstreckt sich von der Sprachgrenze in Salgesch - Salquenen bis Brigerbad wo man noch vereinzelt Reben findet. In der Region Salgesch - Salquenen und Varen fühlt sich der Pinot noir, die blaue Hauptsorte am wohlsten.

Von Salgesch bis Brigerbad


Qualitätslabel Salgesch

Mit dem Wein-Qualitätslabel "Salgesch" war die Walliser Weinhochburg erneut Vorreiter sein. Zur Verleihung dieses Gütesiegels wird nicht nur die Qualität des Weines beurteilt. Die Zielsetzung ist klar: Salgesch wolltel sich weiter von der Konkurrenz abheben, was auch die Qualität  der Dienstleistung der Weinkellereien, motiviertere Mitarbeiter, erhöhte Wertschöpfung, vermehrte Aufmerksamkeit in den Medien und auch grösserer Imagegwein einschliesst. 

Wenn Sie die Reise von Salgesch aus weiter der Rhône entlang Richtung Visp weiter machen findet man oberhalb von Visp in Visperterminen den höchst gelegenen Weinberg Europas. Die Reben die bis über 1000m ü.M. gedeihen verarbeitet grössten Teils die St. Jodernkellerei, eine Genossenschaftskellerei, mit sehr guten Ergebnissen zu Wein. In Richtung Brig finden wir noch kleine Reblagen in Eyhlolz und Brigerbad

In Eyhoz wird von J.-M. Chaton der Eyholzer Roter französisch Hibou kultiviert. Er zieht ihn auf der Pergola. Eine uralte Sorte die  in der Savoie und Dauphinés und in Norditalien heimisch ist. Dieser Wein sollte immer kühl serviert werden.

Die Walliser-Spezialität aus der Küche


Raclette
Erste Zeugnisse über die Zubereitung von Raclette stammen aus dem 16. Jahrhundert. Andere Geschichten erzählen, dass das Raclette ende des 19. Jahr- hunderts erfunden wurde.

An einem nebligen Herbsttag arbeiteten ein paar Winzer bei beissender Kälte in einem Rebberg oberhalb Sieders. Zum Mittags- imbiss kramten sie Käse, Brot und Wein aus ihren Rucksäcken. Um sich zu wärmen entfachten sie ein Feuer aus trockenem Rebholz. Einer der Männer, der entsetzlich an den Händen fror, hielt seinen Bergkäse so nah an die Flammen, dass der Käse schmolz. Kurzentschlossen strich er die weiche bruzelnde Masse auf sein Brot. Das Raclette war geboren


Josef-Marie Chaton in Visp kann man als Vater der  autochthonen Rebsorten im Oberwallis bezeich- nen. Nebst den Gwäss französisch Gouais kultiviert er folgende uralte Walliserrebsorte:

Gwäss

  • Himbertscha
  • Lafnetscha
  • Heida / Païen
  • Eyolzer Roter / Hibou
  • Plantscher
  • Resi / Rèze

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